Kunsthaus Bühler Art Stuttgart

„Glienicker Brücke, Havel“ (2008)

Öl auf Leinwand 

– 70 x 90 cm
Signiert unten links datiert rückseitig

„Stuttgart – Blick auf Heslach und die Markuskirche“

Öl auf Leinwand 

– 73 x 92 cm
Signiert unten rechts

„New York – Über den Fluß“ (1996)

Öl auf Leinwand 

– 92 x 66 cm
Signiert unten rechts

Alber, Rose

Geboren 1931 in Stuttgart

Rose Alber war zunächst Schülerin von W. Baumei­ster und E. Fuchs an der Stutt­garter Akademie. Von 1952 bis 1971 arbeitete sie sehr erfolgreich in den USA, wo sie besonders vom Kubis­mus und der prismatischen Bildstruktur Lyonel Feinin­gers, aber auch von Abstrakten sowie von Malern des ameri­kanischen Realismus be­einflußt wurde; ­1971 kehrte sie nach Deutschland zurück und ist seitdem als freischaffende Künstlerin tätig, seit 2002 in Berlin.

Rose Albers eigenwilliger Malstil beruht auf ge­mäßigt-kubi­stischer Um­setzung der Formen und prismenarti­ger Lichtbre­chung, welche die Wirklichkeit auf eine andere Ebene zu heben scheint. Meist zieht eine stark betonte Zentralperspektive den Be­trachter geradezu in eine Welt aus Form und Licht hinein, in der die auf ihren kubischen Gehalt reduzierten Bildgegenstände gleichwertig neben den prismatisch gebrochenen und fast körper­liche Qualität annehmenden Lichtbahnen ste­hen. Diese wirkungsvolle Ästhetisie­rung wird hervorgebracht durch eine Mal­technik in dün­nen, mit Weiß abge­mischten Farbschichten und wenigen Farbakzen­ten, welche auf­merk­sames Hinsehen erfordert und dafür mit immer wieder neuen und überra­schenden Details belohnt. In den neuesten Berliner Arbeiten gewinnt das Licht gegenüber dem Gegenstand eine eigenständige, flammenartige Qualität und beginnt, das Bild zu dominieren.